Ausflug zur De grote Hegge

22.08.2010 | Lars Hille
 
Endlich mal wieder Stahl sehen.

Wo kann man das in der Umgebung besser als in den Niederlanden am Tauchplatz De grote Hegge!

Früh morgens um 8.00 Uhr ging es mit reichlich Vorfreude bei allen an unserem Ausrüstungslager los. Im Konvoi fuhren wir dann mit einer frühen Unterbrechung zum gemeinsamen Frühstück direkt zum Tauchplatz. Die Sonne lachte zu diesem Zeitpunkt noch warm vom Himmel und wir haben erstmal die angenehme Ruhe des abgelegenen Tauchplatzes genossen.

Nach dem Aufteilen der Buddyteams, zwei Zweier- und eine Dreiergruppe, ging es dann unter Wasser auf die Suche nach dem Wrack. Natürlich wussten wir wo es ungefähr liegt, aber durch den neuen Einstieg muss man sich doch erst etwas orientieren. Gefunden. Wunderschön wie die vielen kleinen Fische im Sonnenlich über das Deck des Wracks streiften. Das Rote Meer kann in solchen Momenten nicht herrlicher sein.

Beim Auftauchen wurde wir dann von der DLRG angesprochen, die auf dem See Dienst tut. Wir wurden gebeten beim nächsten Tauchgang eine Flagge zu setzten, damit eventueller Bootsverkehr weiß, dass Taucher unter Wasser sind. Da wir keine Taucherflagge eingepackt hatten, wurde kurzerhand eine gebaut. Jürgen hat dann auch noch eine Boje aus einem Handschuh gebastelt, die aber doch lieber an Land bleiben wollte :-)

Der zweite Tauchgang war dann fast noch schöner. Jeder hat sich die Zeit genommen und die Kleinigkeiten beobachtet, die einem beim Drüberhinwegtauchen" nicht auffallen würden. Kleinstlebewesen und Muscheln, die beim Näherkommen einfach zuklappen. Fische, die unbesorgt um einen herum schwimmen. Wie im Aquarium.

Für nach den Tauchgängen hatten wir dann ein Barbecue geplant. Die Kohle auf dem Grill war schnell entzündet und das Fleisch brutzelte vor sich hin, als der erste Donner zu hören war. Was soll ich sagen, bald hielten wir alle einen Regenschirm in der Hand und grillten, aßen und lachten vergnügt. So ein bischen Regen kann uns doch nicht die wunderbare Laune verderben.

Und ein Gutes hatte es in jedem Fall: Der Spül zu Hause war nicht mehr arg so viel - der Regen hatte schon viel gereinigt ;-)

Zurück in Hürth war es dann auch schwer sich nach einem solch schönen Tag ein "Auf Wiedersehen" zuzurufen, aber genau das wollen wir tun - uns wiedersehen.

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